11:11: Holocaust-Zwangsreligion; Jude = Jude?

Gäbe es die völkerrechtswidrige und brutale  Besatzungspolitik nicht, man müßte Sympathie empfinden für dieses Land – allein schon wegen seiner kritischen Intellektuellen, die es in dem feigen, sattgefressenen, korrupten und widerstandsfreien Deutschreich an einer Hand zu zählen sind.

Man kann das komplexe Gebilde „Israel“ erst verstehen, nachdem man die Aufsätze und Bücher seiner besten oppositionellen Köpfe las.  Um nur ein paar Namen zu nennen: Uri Avnery, Abraham Burg, Akiva Eldar, Simcha Flapan, Amira Hass, Jeff Halper, Jeshajahu Leibowitz, Gideon Levy, Reuven Moskovitz, Ilan Pappe, Tom Segev, Israel Shahak, Idith Zertal, Moshe Zuckermann und eben Shlomo Sand, wobei diese Liste bei weitem nicht vollständig ist. Die Ausführungen dieser intelligenten und human gesinnten Aufklärer haben u. a. auch mein Israel-Bild geprägt, das natürlich ein Gegenentwurf zur zionistischen Medien ist…

Buch

„Ich steige aus dem exklusiven Klub des Judentums aus“ Der israelische Historiker Shlomo Sand rechnet in seinem neuen Buch „Die Erfindung des Jüdischen Volkes“ mit dem „jüdischen Staat“ Israel ab …als dritten Grund für die Abkehr vom … Judentum und seiner Anhänger gibt Sand die Erinnerungspolitik Israels in Bezug auf den Holocaust an, die ihn in seiner Identität zunehmend verunsichert habe. Empört fragt dieser Sohn von Überlebenden, warum in Israel und im Westen nicht die wahre Zahl der zivilen Opfer des Zweiten Weltkrieges genannt würde, nämlich elf Millionen, sondern nur die fünf (nicht sechs!) Millionen jüdischen Opfer. Sand konstatiert auch hier einen tribalistischen Hintergrund. Er betont ausdrücklich die Wichtigkeit des Erinnerns an das furchtbare Geschehen der Shoa, sich nicht zu erinnern wäre eine schwere Schuld. „Doch die neue zionistische und pseudojüdische Politik wollte mehr. Es genügte ihr nicht, daß die Erinnerung an die Ermordeten im westlichen Bewußtsein eingeschrieben war; sie beanspruchte Einzigartigkeit, Exklusivität und die totale nationale Verfügungsgewalt über den Schmerz. Damals begann, was zu Recht als ‚Holocaust-Industrie‘ bezeichnet wird: Diese war darauf aus, das Leiden der Vergangenheit zu maximieren und aus ihm so viel politisches Prestige und sogar wirtschaftliches Kapital zu schlagen wie nur möglich. Deshalb wurden auch nach und nach fast alle anderen Opfer ausgeblendet, und der Genozid geriet zu einer ausschließlich jüdischen Angelegenheit.“

An die Stelle der alten religiösen Identität des „auserwählten Volkes“ sei ein äußerst wirkungsvoller säkularer Kult um den Holocaust getreten, eine Holocaust-Religion des „ausschließlichen Opfers“. Sie diene vornehmlich dazu, eine separate und exklusive jüdische Identität zu erhalten. Sand warnt von den Gefahren, zu der ein solcher Kult um die Shoa führen kann: „Wenn die Zionisten und ihre Sympathisanten aber die Erinnerung an die Tragödie in eine Zivilreligion mit Wallfahrten zu den rekonstruierten Schauplätzen der Vernichtung verwandeln und so der ‚jüdischen‘ Generazion von morgen die dazugehörige Paranoia einimpfen, sollte man innehalten und sich Folgendes klarmachen: Eine Identität, die auf der kontinuierlichen Mobilisierung eines Traumas beruht, ist in der Regel pervertiert und potentiell gefährlich sowohl für seine Träger als auch für Menschen in ihrer Umgebung. Obwohl Israel die einzige Atommacht im Nahen Osten ist, schürt es dennoch beständig die Angst seiner Unterstützer im Ausland, indem es die Bedrohung durch eine weitere Shoah an die Wand malt – höchstwahrscheinlich ein gutes Rezept für zukünftige Katastrophen.“ Ähnlich haben diese Gefahren schon andere israelische Autoren geschildert, etwa Abraham Burg und Akiva Eldar.

http://www.palaestina-portal.eu/Stimmen_deutsch/strohmeyer_arn_%20Ich%20steige%20aus%20dem%20Judentums%20aus.htm

Autor: Das 4. Rom e.V.

http://firma-online.org/db/%22Das_4._Rom_e.V.%22; http://das_4_rom_ev-rom_ot_stralendorf.firmen-informer.de/#

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